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Es ist jetzt fast 10 Jahre her, dass ich diesen einen Traum hatte. Ja, ich habe mir einen Job ganz bewusst ausgesucht, den ich zur Not auch von zuhause aus betreiben kann. Wie hätte ich damals schon ahnen können, dass dieser Traum Realität wird und ich mich wirklich selbständig mache?

Warum ich damals Mediengestalterin werden wollte? Weil ich es anders, als meine Familie machen wollte. Ich wollte beweisen, dass Familie und Beruf auch angenehm und schön sein können. Kein hartes Arbeiten. Kein ich bringe die Kinder nur noch kurz ins Bett und dann ist der Tag auch schon wieder vorbei. (Die Sichtweise ist mit Absicht etwas übertrieben dargestellt.)

Ich will damit nicht sagen, dass diese alte Art von Familie und Beruf schlecht ist. Ganz im Gegenteil, damals gab es noch keine anderen Möglichkeiten. Heute schon und diese möchte ich bewusst nutzen.

Viel zu lange habe ich meine Vision sehr klein gehalten, obwohl ich trotzdem schon in einer Facebookgruppe darüber geschrieben hatte, was meine wahre Vision ist. Aber was habe ich schon zu bieten? Warum sollte gerade ich, diese Vision Realität werden lassen, können?!

Viel zu groß war die Angst ausgelacht zu werden oder für etwas verrückt erklärt zu werden, dabei fällt mir ein, dass ich schon immer einen anderen Blick auf das Leben hatte. Ich wollte schon immer die Welt verbessern. Und ja, vielleicht habe ich das auch vor.

Denn ja, es gibt unendlich viele Werbeagenturen, Grafiker, Mediengestalter, ABER niemanden, der sich auf eine bestimmte Zielgruppe fokussiert, alle sind irgendwie breit aufgestellt, ja niemanden vergessen. Schlau oder doch ziemlich dumm?!

Ich wollte neben meinem Beruf als Mediengestalterin noch so viele andere Berufe lernen, doch immer klarer wird mir, dass ich in dem Beruf gar nicht so verkehrt bin, denn ich kann mich damit in viele Themen einlesen und selbst über meine Erfahrungen berichten, sei es durch ein Buch, ein Kurs, ein Webinar oder einen Vortrag, egal was. Ich kann es machen.

Was hat all das jetzt mit meiner Vision zu tun?!

Ein Teil meiner Vision ist es schon am Anfang meiner Selbständigkeit gewesen, Frauen zu unterstützen, die sich selbst verwirklichen wollen. Doch dabei habe ich etwas anderes, was mich selbst betraf ziemlich außer Acht gelassen. Denn es sind nicht einfach nur Frauen. Es sind Frauen, die neben Karriere und Familie hin- und hergerissen sind. Der Alltag hat nur 24 Stunden und Kinder lassen sich nun mal nicht auf eine Parkbank setzen und irgendwann wiederabholen. Sie haben Bedürfnisse und die wollen erfüllt werden, wem schreib ich das – wenn du das hier liest, wirst du dich angesprochen fühlen.

Nein, meine Vision war noch viel zu klein gedacht. Denn ich selbst hatte nie das Bedürfnis 8 Stunden am Tag zu arbeiten, ja ich arbeite gerne und mache meinen Job auch voller Hingabe, denn Konzepte entwickeln und in Werbung verpacken, die Kunden magisch anspricht, ja das macht mir Freude. Aber nicht für jede/n.

Ich wollte immer so arbeiten, dass ich ganz entspannt Beruf und Familie unter einen Hut bekomme und vorab meine Freizeit auch der Kunst widmen kann. Viel zu lange habe ich Leichtigkeit beim Malen gespürt und mich als Mediengestalterin gestresst. Es gab keine Verspieltheit mehr. Durch das Malen wurde mir wieder bewusst, dass sich beides immer mal wieder ergänzen kann – ja, auch irgendwie zusammengehört, denn ist Werbung nicht auch Kunst? Kann Kunst nicht auch in Werbung einfließen?! Die Kunst etwas Neues zu erschaffen, was auf dem Alten aufbaut und doch anders verwirklicht wird?

Bei meinen Kunstprodukten, die ich auch Seelenzauber Design anbiete, dachte ich schon länger darüber nach, wen das wohl anspricht? Immer wieder kam da der Gedanke an Mütter und ihre Familien. Die Tage machte es dann „Klick“ und meine Sehnsucht kam wieder ans Licht. Denn in mir ist schon länger der Wunsch eine eigene Familie zu gründen, doch auf dem Weg dorthin gibt es viele Hürden und auch die Zeit ist natürlich immer wieder ein springender Punkt. Doch darüber werde ich an anderer Stelle mehr berichten.

Meine größere Vision wurde geboren. Und ja, sie geht noch viel tiefer und weiter, als das ich das hier in einem Beitrag schreiben könnte. Sie geht über die Vorstellungskraft hinaus, deshalb schreibe ich einfach nur: TUN.

Und ja, ich werde etwas tun, nämlich Frauen, die trotz Festanstellung sich selbst mit ihrem Herzensprojekt verwirklichen wollen und selbständige Mütter intensiver unterstützen mit meiner Arbeit als Mediengestalterin. Genau diese Zielgruppen sprechen mich an, bestimmen schon immer mein Leben und witzigerweise, waren sie auch schon meine Kundinnen, ich habe es nur nie aus diesem Blickwinkel gesehen. Auch hier ist es, wie mit einem Kunstprojekt: Wir müssen jonglieren lernen und einfach mal die Perspektive ändern.

Für mich ist es viel berührender, wenn ich einer Familie wieder mehr Zeit schenken kann, als einfach nur zu sagen: Ich mache maßgeschneiderte Konzepte und Werbung. Das macht meine Arbeit viel lohnenswerter, ja ich fühle mich dadurch sogar mehr beschenkt, denn ich gebe etwas und bekomme dafür auch etwas zurück. Dankbarkeit würde ich es nennen. Denn welche Frau freut sich nicht, wenn sie mehr Zeit für sich, für ihre Kinder, für ihren Mann oder einfach für ihre eigentliche Arbeit bekommt?

Für mich passen auch beide Zielgruppen wunderbar zusammen, denn diese beiden Seiten zu verknüpfen ist ebenfalls eine Herausforderung, aber auch ein Geschenk. Von denen zu lernen, die schon dort sind, wo ich hin möchte und gleichzeitig auch anderen Frauen, die noch auf dem Weg sind, Informationen zu liefern, wie ich meinen Weg gehe.

Den Gedanken zu haben eine Familie zu gründen, ist nämlich etwas ganz Anderes, als es auch umzusetzen…

Dafür braucht es …

Was meinst du? Fühlst du dich angesprochen?

Schreib mir über deine Herausforderungen und den Alltag zwischen Beruf, Selbstverwirklichung und Familienalltag.

Jacqueline


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