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Als ich damals in meiner ersten Festanstellung war, lief alles am Anfang super. Ich hatte einen tollen Partner, ein gutes Startergehalt und eine eigene Wohnung. Doch innerlich war ich ziemlich ausgebrannt. Überall gab es Begrenzungen. Ich hatte viele Ideen, die ich gerne in meinem Job einbringen wollte, aber immer wurden meine Ideen nicht realisiert, als Angestellte echt frustrierend. Auch schon in meiner Ausbildung wurde ich immer kleiner gehalten.

Ziemlich ernüchternd. Okay, ich will hier nicht alles schlecht machen, es gab auch tolle Seiten, meine Kollegen waren super und es gab viel zu lachen, aber dennoch spürte ich immer, dass ich dort falsch bin.

Eine Stimme in mir sagte mir, dass ich etwas eigenes auf die Beine stellen muss. Gesagt getan, während meinen 8-Stunden-Tage im Betrieb fing ich an auf meinem ersten Blog „Verrückte Versuchung“ über mein damaliges Hobby die Fotografie zu schreiben und Ergebnisse zu präsentieren, meine Modelle waren begeistert und ja die Ergebnisse ließen sich sehen.

Zwischen Festanstellung, Weiterbildung und Gedanken zur Selbständigkeit

Auch in die kostenlose Software WordPress und Webdesign arbeitete ich mich mehr und mehr ein. Nach der Arbeit bearbeitete ich Bilder, plante Shootings und bloggte. Ja, irgendwann fing ich auch an morgens schon VOR der Arbeit zu schreiben und Bilder zu bearbeiten, um nur ein klein wenig Freizeit zu haben.

Wie ich das geschafft habe, weiß ich bis heute nicht. Auch am Wochenende waren Shootingtermine angesetzt, mal einfach zum Ausprobieren, mal um meine kreative Seite auszuleben.

Doch während der 1 1/2 Jahre Festanstellung fühlte ich mich immer mehr ausgebrannt und fuhr irgendwann nur noch ziemlich traurig zur Arbeit. Es waren weder die Kollegen, noch das Arbeitsklima, was so „schlecht“ waren. Es war einfach die Tatsache, dass ich dort ziemlich unglücklich war und mich nicht selbst verwirklichen konnte.

Schon nach meiner Ausbildung 2013 plante ich meine Selbständigkeit – es gab ein Logo, Visitenkarte, ja und auch die Webseite stand, wie schon geschrieben. Aber die Angst war viel zu groß, ebenfalls wie meine Mutter zu scheitern. Dabei hatte sie damals etwas Großartiges erschaffen: Einen Ort für Demenzkranke, die raus aus dem normalen Alltag sollten und wo die Angehörigen arbeiten mussten: Eine Tagespflege und einen ambulanten Pflegedienst. Ja, die ersten Logentwürfe habe ich damals gemacht und ja ich habe auch einen Flyer entwickelt und ja alles lief richtig gut, aber leider im Hintergrund auch vieles echt schief. (Trotzdem bin ich stolz auf meine Mama, denn sie hatte den Mut, etwas zu verwirklichen, was viele nicht tun.)

Entsprechend glaubte ich damals noch, dass ich mit einer Festanstellung abgesicherter bin, die Wahrheit ist, weder das eine noch das andere bringt einem Sicherheit, alles ist nur Illusion, denn die Sicherheit findet man nur in sich und das nötige Vertrauen, einfach seinen Weg zu gehen. (Das bedeutet nicht, dass das eine oder das andere falsch ist, jede muss da ihren eigenen Weg finden.)

Jetzt oder nie: Mein Sprung in die Selbständigkeit

Ende 2014 war meine Anstellungszeit vorbei und es kam der Wendepunkt: Ich wagte den Sprung in die Selbständigkeit.

Innerhalb von zwei Jahren entwickelte ich mich enorm weiter, ja wuchs sogar über mich hinaus. Damals habe ich es gehasst mit Menschen zu sprechen. Vor einer Kamera stehen?! Never!

Doch etwas in mir veränderte sich und ermutigte mich. Heute möchte ich dich ermutigen. Es muss nicht immer der volle Schritt in die Selbständigkeit sein. Manchmal reicht schon ein kleiner, ein Nebenprojekt. Vielleicht auch erstmal als Hobby.

Jacqueline

 

Wo stehst du mit deinem Herzensprojekt?

Wo willst du hin? Schreib es mir in den Kommentaren!


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