Was ist Holistic Branding Design?

Was ist Holistic Branding Design?

und warum solltest du dich mit Holistic Branding Design überhaupt damit beschäftigen?

Eigentlich reicht es doch, wenn du Menschen von deiner Arbeit erzählen kannst und sie dein Angebot kaufen, oder nicht?

Klar, ist das prima. Du kannst jedoch viel mehr erreichen, wenn du Menschen mit immer wiederholenden Accessoires, gleicher Mode und einem Corporate Design dein Angebot bewirbst, was in der Basis gleich ist.

Warum sollte alles gleich sein?

Bekannte Marken wie Coca Cola, Apple und co haben alle eines gemeinsam: Du erkennst sie an einem prägnanten Logo, wiedererkennbaren Farben, Schriften, Bildern und Stilen wieder. Für dich als Solounternehmerin ist das genauso wichtig, denn auch du willst, dass Kunden dein Produkt oder Angebot kaufen. Immer wieder habe ich es jedoch erlebt, dass gerade Solounternehmerinnen keinen einheitlichen Stil im Design haben und dadurch sich viele Chancen wiedererkannt zu werden, verbauen. Dabei muss das nicht sein.

Ich habe dir einen ganz eigenen Prozess entwickelt mit dem ich mich selbst arbeite und mich von anderen Designerin in meiner Branche abhebe und das kannst auch du schaffen. Dieses Prozess nenne ich Holistic Branding Design.

Holistic bedeutet so viel wie ganzheitlich übersetzt. Ich nutze nicht nur die Psychologie der Farben und das allgemeine Wissen über Schriften und Bilder, sondern beziehe den Menschen als Individuum und Persönlichkeit mit ein. Außerdem verbinde ich meine Arbeit als gelernte Mediengestalterin mit dem Wissen als spirituelle Lebensberaterin und nutze zum Teil die Astrologie, um Elemente zusammenzustellen.

Ich nehme zur Analyse häufig das Sternzeichen und den Aszendenten meiner Kunden und kann anhand von Tabellen erkennen, welche Farben, Schriften, Stile dazu passen könnten.

Der Geschmack meiner Kunden spielt allerdings auch eine große Rolle. Denn du entscheidest letztlich, was dir gefällt und wie du dich nach außen präsentierst.

 

Was passiert während des Holistic Branding Design Prozess?

Nachdem du eine Anfrage an mich gestellt hast, schicke ich dir meistens einen kurzen Fragebogen, an dem ich sehe, wo du stehst.

Wir werden dann einen Beratungstermin vereinbaren und ermitteln, was du konkret brauchst. Ich biete dir drei verschiedene Rundumsorglospakete an oder stelle dir ein individuelles Premiumpaket zusammen, welches genau auf deine Bedürfnisse zugeschnitten ist.

  • Du wirst nach unserer Zusammenarbeit viel selbstbewusster und
  • mutiger dein Angebot präsentieren und
  • noch mehr Menschen von deiner Arbeit erzählen wollen, davon bin ich überzeugt.

 

Wenn eines der Pakete bereits passt und du das Angebot bestätigst, legen wir richtig los.

Ich begleite dich während des gesamten Prozesses über e-Mailsupport bis Beratung. Außerdem erhältst du ein komplettes Branding Workbook mit über 25 Seiten zum Durcharbeiten.

Nach jedem Kapitel vereinbaren wir wieder einen Termin und gehen die Punkte zusammen durch. Ich stelle dir Fragen, helfe dir Unklarheiten zu klären und neue Erkenntnisse und Einsichten über dich und deine Arbeit zu schaffen.

  • Wir sehen uns dein Unternehmen, deine Persönlichkeit und deinen Mode- und Wohnstil genau an. Denn auch diese sagen viel über dich als Mensch aus.
  • Wir gehen darauf ein, wohin du mit deinem Unternehmen willst und was du dir selbst wünscht, auch deine Lieblingsfarben und Werte sind wichtig.
  • Wir definieren, was dein Kunde möchte, welche Wünsche und Sehnsüchte oder auch Ängste er hat.
  • All das verbinden wir am Ende miteinander und kreieren daraus dein ganz persönliches Branding Design, welches wir auf deinen Außenauftritt anwenden werden.

Was gehört zum Außenauftritt dazu?

Zum Außenauftritt gehören zum Beispiel dein Logo, deine Visitenkarte, dein Flyer, deine Broschüre, Briefpapier, Arbeitskleidung, deine Webseite, Reklameschilder, deine Fahrzeugbeschriftung und vieles mehr.

Wenn die Kapitel durchgearbeitet sind und das letzte Gespräch stattgefunden hat, erstelle ich dir dein Positionierungbook und Brand Book.

Am Ende des Branding Design Prozesses hast du Klarheit darüber, wer du bist und was du genau zu bieten hast. Jede Menge neue Inspiration und ein Bild, wie du dein Branding Design auf deine Außendarstellung in Bezug auf Visitenkarte, Briefpapier, Flyer, Businessfotos und co anwenden kannst gehören ebenfalls dazu. Rundum: Du wirst voller Ideen sprudeln und sofort dein Solobusiness bekannter machen wollen.

Wo es bei den meisten Beraterin jetzt aufhört, mache ich noch weiter, denn deine Außendarstellung kreieren wir ebenfalls gemeinsam. Je nach Angebot ist das ein Logo, eine Visitenkarte, Briefpapier, Flyer oder eine Webseite. Oder etwas ganz Individuelles.

 

Hier siehst du nochmal den kompletten Prozess.

 

Willst du dein eigenes Holistic Branding Design erschaffen?

Bist du bereit für eine Veränderung und eine neue Ebene in deinem Solobusiness zu erreichen? Dann kontaktiere mich.

Deine Jacqueline

Geldsorgen und Gedankenkarussel adé! So baust du entspannt dein Business auf …

Geldsorgen und Gedankenkarussel adé! So baust du entspannt dein Business auf …

Ich habe dir ja bereits erzählt, dass ich im April 2015 mein Business gegründet habe. Wenn man dem Online Marketern glaubt, kannst du in kürzester Zeit reich werden. Ganz so ist es in der Realität nicht. Es ist hart. Es ist sehr hart am Anfang. Gerade zu Beginn ist jeder Selbständige unsicher, weiß noch nicht, welche Preise sich eventuell durchsetzen, welche Kunden auf dich aufmerksam werden oder was Unvorhergesehenes passieren wird. Leider reden die wenigsten Selbständigen über Ihre Ängste und Sorgen. Es ist eher Gang und Gebe, dass Geldsorgen alleine ausgestanden werden.

In den letzten zwei Jahren geht der Trend allerdings immer mehr dahin, dass sich Selbständige gegenseitig begleiten und unterstützen, anstatt gegeneinander zu kämpfen, was ich sehr schön finde. In einem anderem Artikel werde ich dazu noch mehr schreiben.

Mein steiniger Weg in die Selbständigkeit

In diesem Artikel soll es allerdings darum gehen, wie ich mich damals nach meiner Gründung gefühlte habe, wie es mir finanziell in der ersten Zeit erging und was du während deiner Gründung und auch danach besser machen kannst, als ich.

Trotz des Bloggens und Teilens von Artikeln und schreiben in verschiedenen Facebookgruppen fühlte ich mich, wie eine kleine, graue Maus. Es war in der ersten Zeit sehr still.

Anstatt reich zu sein, überlegte ich Tag für Tag, wo nur endlich der nächste Kunde herkommen sollte. Es fühlte sich fürchterlich an. Am Anfang stieg ich noch mit Begeisterung aus dem Bett und freute mich, auf das, was da wohl kommen mag. Aber vergebens. Wieder passierte nichts.

Irgendwann machte es dann doch “klick”. Es musste doch eine andere Lösung geben, als nur zu warten und zu hoffen.

 

Die Sache mit den Inneren Kritikern und Gedankenmonstern

Erst nach und nach erkannte ich, dass auch meine Gedanken und Gefühle zum Thema Finanzen und Kunden gewinnen eine enorme Rolle spielten. Je häufiger ich darüber nachdachte, woher nur ein Kunde kommen sollte oder das nächste Geld, um meine Ausgaben zu finanzieren, umso mehr geriet ich in einen negativen Gedankenstrudel.

Ich hatte keine Kraft mehr zu kämpfen und fühlte mich ziemlich allein. Bis zu einem gewissen Punkt kann man solche Gedankenkarusselle ertragen, aber irgendwann ist genug. Also, suchte ich mir Unterstützung und begann mich mit anderen auszutauschen. Ich verabschiedete mich von Menschen, die mich nur ausnutzen und mir nicht gut taten.

Ich begann mit meiner Angst zu atmen, in sie reinzuspüren und das innere Kind, welches so oft, verunsichert oder sogar überfordert war, wahrzunehmen und Stück für Stück, Schicht für Schicht atmete ich und suchte mir Gleichgesinnte mit denen ich wachsen durfte. Außerdem öffnete ich mich gegenüber meinen Liebsten und erzählte von meinen Sorgen. So kamen neue Ideen zu stande und ich grübelte nicht mehr nur vor mich hin. Noch dazu belegte ich einen Online-Kurs zum Thema Mindset, Wertschätzung und was das mit Geld verdienen zu tun hat.

Anstatt zu fragen, woher das nächste Geld oder der nächste Kunde kommen sollte, begann ich mir die Frage zu stellen “Was kann ich tun, damit Menschen von meiner Arbeit erfahren und was ich alles zu geben habe?”

Diese Frage half mir aus meiner Ohnmachtsfalle zu entkommen und wieder aktiv ins tun zu kommen.

Je mehr ich mich darauf einlies und ins Vertrauen kam, dass für mich und mein Leben gesorgt ist, umso entspannter wurde ich und Interessenten fragten bei mir, für eine Zusammenarbeit an.

Dazu trugen auch neue förderliche Glaubenssätze bei, die ich mir mehrmals am Tag oder in der Woche durchlas. Klar, dass sowas nicht von heute auf morgen funktionierte, aber im Laufe der Monate wurde es immer leichter und ich erkannte, welchen Menschen ich wirklich helfen möchte.

 

Wenn es anders kommt, als geplant

Trotz eines Businessplans und tollen Ideen und Möglichkeiten kam ich im Laufe der 3 Jahre an meine gesundheitlichen Grenzen. Ich powerte ohne Pause und irgendwann war die Luft raus. Mein Körper streikte. Ich war müde und wollte nur noch meine Ruhe.

Das war das erste Mal, dass mir klar wurde, wie wichtig es ist, dass ich mir Pausen gönne, denn wenn ich krank bin, wer arbeitet dann eigentlich für mich? Niemand.

Ich rutschte nach Ende des Gründerzuschusses in so ein krasses Finanzloch, dass ich erstmal nicht mehr weiter wusste. Erst Stück für Stück öffnete ich mich für einen neuen Weg und entschied mich wieder Teilzeit in eine Festanstellung zu gehen.

Geldsorgen áde und viel mehr Fokus!

Das war Ende 2016 und dann war plötzlich alles anders. Denn meine größte Sorge und Angst war damals, dass ich überfordert sein werde und ich keine Zeit für Marketing oder Kunden haben werde, um mein eigenes Projekt auf die Beine zu stellen. Doch es kam anders. Ich hatte so viele Aufträge und Anfragen, wie noch nie und machte innerhalb der drei Monate so viel Umsatz, wie noch nie zuvor.

Meine Learnings aus dieser Zeit: Was habe ich anders gemacht, als bis zu der Festanstellung?

  • Plötzlich hatte ich weniger Zeit, um Ideen zu realisieren oder rumzutrödeln. Ich musste effektiver planen und arbeiten und konnte dadurch gezielteres Marketing machen.
  • Zum Tagesende in der Festanstellung plante ich schon mit einer To-Do-Liste, was in meinem eigenen Business anstand.
  • Ich konnte ohne Ängste für meinen Lebensunterhalt sorgen und mir seid fast 2 Jahren endlich wieder kleinere Geschenke machen.
  • Ich suchte mir Mastermindpartner, ging zu Unternehmertreffen und tauschte mich mit meinen Liebsten aus, um neue Lösungsansätze zu sehen.
  • Ich war nicht mehr in der Gedankenspirale, wo kommt der nächste Kunde, das nächste Geld usw. her und konnte deshalb gelassener meinen Alltag gestalten, mir Pausen einräumen und meine Kreativität konnte frei fließen.

 

Brauchst auch du Hilfe bei der Realisierung deines Traumbusiness und kommst einfach nicht voran?

Dann informiere dich über eine Zusammenarbeit mit mir.

Du willst dich mit 23 Jahren selbständig machen? Bist du nicht zu jung dafür?

Du willst dich mit 23 Jahren selbständig machen? Bist du nicht zu jung dafür?

So oder so ähnlich hörte ich am Anfang, als ich meine Selbständigkeit plante, die Leute in Gedanken reden. Und ja, ich war noch sehr jung, unerfahren. Und auch naiv. Eine Traumtänzerin würden andere sagen.

Seit dem ich 16 Jahre alt war, hatte ich ganz tief in mir drin diesen Wunsch mich irgendwann selbständig zu machen. Ich erhoffte mir dadurch mehr Freiheit und Unabhängigkeit und später mehr Zeit für meine Kinder zu haben, die es bis heute nicht gibt.

Mein Beruf lies mir dafür alle Möglichkeiten offen, da ich eigentlich nur die Programme, eine Festplatte und einen Laptop brauchte.

Doch auch wenn es so einfach schien, so hielt mich die Angst, dass ich doch noch so jung bin, lange Zeit von der Umsetzung ab. Ich fühlte mich überfordert von der Verantwortung, die dann auf mich zu käme und lies es damals nach meiner Ausbildung erstmal sein. Da war ich noch 22 Jahre halt.

Aber je mehr ich mich in das Marketing hineinfuchste und die Möglichkeiten sah, die es gab, wenn es erstmal laufen würde, umso mehr trieb mich der Wunsch an, es doch zu versuchen. Was hatte ich zu verlieren?

Andere mussten erst über 60 Jahre alt werden, um zu glauben, dass sie für eine berufliche Veränderung zu alt sind.

Aus heutiger Sicht kann ich sagen, dass ich trotz großer Hürden, Ängste und auch Phasen der Hoffnungslosigkeit stolz und froh bin, dass ich den Weg in die Selbständigkeit gegangen bin. In den letzten drei Jahren durfte ich an mir, meinen Gefühlen, den Kontakt mit anderen Menschen und meinen Misserfolgen sowie Erfolgen wachsen. Ich habe Dinge getan, wovon andere noch mit 60 träumen.

Das Leben ist zu kurz, um etwas nicht zu tun, vor allem, wenn in dir drin eine so tiefe Sehnsucht nach diesem Schritt oder einer Entscheidung ist. Auch wenn da Angst ist und es Menschen gibt, die dich davon abhalten wollen. Tu es trotzdem. Es ist dein Leben und du lebst nur einmal.

Mir hat damals die Frage, ob ich die nächsten 10 Jahre so weitermachen will, wie bisher sehr geholfen zu einer Entscheidung zu kommen. Vielleicht hilft sie dir genauso, wie mir.

Du kannst sie auch auf 5, 3 oder ein Jahr herunter brechen. Spür in dich. Du weißt, was zu tun ist.

Alles Liebe, Jacqueline

Richtig kommunizieren lernen mit Kunden

Richtig kommunizieren lernen mit Kunden

Oh, ich weiß noch, wie schwer mir das am Anfang gefallen ist. Ich hatte kein Problem damit locker über verschiedene Erfahrungen oder Themen zu plauern – auch was der Kunde haben wollte, war relativ einfach, aber sobald es um dem Preis ging, fing ich an zu stottern und wurde unsicher.

Im vorherigen Artikel habe ich dir schon über meinen ersten Auftrag berichtet und wie dieser ausging. Es war eine interessante Erfahrung und ich lernte daraus. Um dich auch ein wenig zu beruhigen, egal, mit wem ich gesprochen hab, der erste und zweite Auftrag sind wohl die schlimmsten. Danach wird es immer leichter, da du weißt, wie viel Zeit du für einen Auftrag brauchst und was der Kunde möchte.

Von Null Plan zu einer sinnvollen Struktur und Klarheit

Für mich war und ist das immer wieder ein spannender Prozess, um mich besser kennenzulernen und mit wem ich wirklich arbeiten möchte. Du, deine Arbeit und deine Kunden werden sich nämlich im Laufe der Zeit weiterentwickeln und dürfen sich verändern.

Doch bis es soweit ist, wirst du immer wieder verschiedene Stellschrauben durchlaufen.

  • Mach dir deshalb immer wieder bewusst, wo deine Schwächen und Stärken liegen.
  • Was kannst du besonders gut und macht dir auch länger Spaß?
  • Wie hebst du dich von deiner Konkurrenz ab? (Kann dir diese vielleicht sogar helfen, weil du etwas nicht so gut kannst, ein anderer Anbieter aber schon?)
  • Plane ein Projekt von Anfang bis Ende durch und setze es als “Übungsprojekt” um.
  • Übe Angebote zu schreiben.
  • Überlege dir Pakete und passende Preise.
  • Kalkuliere wirtschaftlich.
  • Hole dir Feedback von Kunden oder auch Interessenten. Was kannst du nächstes Mal besser machen?

Nachdem ich für mich Klarheit hatte, wie eine Zusammenarbeit mit mir abläuft, konnte ich meine Prozesse dahingehend optimieren. Ich habe es zum Beispiel schon während meiner Anstellung gehasst, wenn während einer Projektphase das Telefon klingelt, entsprechend habe ich meine Dienstleistungen so aufgerichtet, dass man mich per e-Mail kontaktiert.

Ich nehme mir sehr viel Zeit (45 Minuten kostenlos), um einen Menschen kennenzulernen, da ich zu meinen Kunden häufig eine freundliche und freundschaftliche Verbindung pflege, die langfristig funktionieren darf, sodass die Chemie wirklich zu 100% stimmen muss.

Ich weiß, dass ich als Inspirationsguide großartig bin, um andere zu inspirieren, motivieren und das sie sich individuell entwickeln können. Kleinere Grafikprojekte mache ich zwar auch noch, aber ich weiß, dass mir ganzheitliche Projekte mehr liegen, wo ich wirklich mit meinen Kunden in verschiedene Richtungen ansetzen kann.

Entsprechend biete ich weniger einzelne Stunden an, sondern mehr Komplettpakete.
Außerdem dauert es viel länger einzelne Stunden zu verkaufen, anstatt eine Komplettlösung.

Während einer Zusammenarbeit lasse ich mich zu 100% auf den Kunden ein und bin per e-Mail und auch persönlich für ihn da. In dieser Zeit gebe ich viel von meinem Wissen und meinen Erfahrungen preis, sodass der Kunde sehr stark von der Zusammenarbeit profitieren kann. Je nach Umfang des Komplettpaketes können die Möglichkeiten der Zusammenarbeit aber auch begrenzter sein.
Ein Kunde, den ich über einen Monat oder sogar drei Monate begleite, bekommt natürlich mehr Input, als jemand, mit dem ich nur an ein bis zwei Tagen arbeite.

Diese Punkte sollen dir einen Einblick in meine Erfahrungen, eigene genommene Coachings und Mentorings geben und dir helfen einen Überblick und eine Idee für deinen weiteren Weg zu bekommen. .

Ganz egal, wie du dich entscheidest, es ist dein Weg und das ist gut so!

Meine Learnings nachdem ich einmal Klarheit hatte

  • Wenn mich ein Kunde anschreibt, kann ich ihm klar sagen, wie wir starten.
  • Ich hinterfrage, was er genau benötigt.
  • Ich kann abwägen, ob ich für das Projekt wirklich geeignet bin.
  • Ich kann hinter meinen Preisen immer mehr stehen, da ich meine Stärken kenne.
  • Ich weiß, was ich sehr gut kann und was gar nicht und kann daraufhin meine Dienstleistungen ausrichten.
  • Optimiere immer wieder und hinterfrage dich selbst.

All diese Punkte helfen dir auch einen Leitfaden für eine Anfrage zu entwickeln und schneller zu wissen, wie der Ablauf einer Zusammenarbeit sein kann. Je klarer du für dich bist, umso einfacher ist es, einen Interessenten von deinem Angebot zu überzeugen.

Viel Spaß bei der Umsetzung, Jacqueline

Die Angst mit dem eigenen Kreativ-Business zu scheitern

Die Angst mit dem eigenen Kreativ-Business zu scheitern

Ich hatte dir ja schon am Anfang der Artikelserie geschrieben, dass ich mit ansehen musste, wie meine Mutter, die für mich bis zum Zeitpunkt X sehr erfolgreich war scheiterte und wieder von Null anfangen musste.

Umso größer war ja auch die Angst, selbst zu scheitern.

Warum habe ich dennoch mein eigenes Kreativ-Business gegründet?

  • Für mich war ab einem bestimmten Zeitpunkt klar, dass ich es einfach versuchen muss. Ganz egal, was passiert. Denn ich wollte mir nicht irgendwann die Frage stellen: “Was wäre, wenn ich es versucht hätte?” Diese Klarheit kam auch aus der Erfahrung, dass meine Oma immer davon geträumt hat, sich ein eigenes kleines Auto zu kaufen, diesen Traum aber nie realisiert hat. Jedes Mal, wenn sie davon erzählt, spüre ich, wie enttäuscht sie eigentlich darüber ist. Deshalb wollte ich es anders machen.
  • Ich liebe Herausforderungen und ich wusste aus der Erfahrung mit meiner Ausbildung, das wenn ich etwas wirklich von Herzen will auch eine Lösung finde, um mein Ziel zu erreichen. Dieser eiserner Wille und der Glaube, dass ich es schaffen kann, hat mir geholfen, immer wieder an mir zu arbeiten, mich weiterzuentwickeln und meinen eigenen weg zu finden, ganz egal, wie schwer dieser manchmal auch war.
  • Nicht umsonst gibt es den Spruch “Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.” Hätte ich die Entscheidung nicht getroffen, hätte ich nicht so viele wundervolle Menschen kennengelernt, mich nicht so enorm weiterentwickelt und würde heute nicht eigene Videos drehen, Seminare halten oder eigene Bücher schreiben. Eigentlich kannst du durch eine Gründung nur gewinnen – manchmal auch nur an Erfahrung, aber auch die ist ein Gewinn, denn du lernst etwas daraus.

Wie lange willst du also noch über deinen Traum nachdenken?

Die Erfahrung, dass das Leben sehr schnell vorbei sein kann, hat mich ebenfalls bereits mit 21 1/2 Jahren geprägt und erwachsen werden lassen. Wir glauben immer, dass das Leben endlos ist, aber dem ist nicht so.

Trau dich und sammle Erfahrungen. Du kannst klein Anfangen und meistens entwickeln sich Ideen von allein weiter. Sei mutig und spring! Du musst auch nicht so verrückt, wie ich sein und sofort alles aufgeben.

Dazu werde ich in einem weiteren Artikel mehr berichten.
Alles Liebe, deine Jacqueline

Mein erster Kunde und was du daraus lernen kannst

Mein erster Kunde und was du daraus lernen kannst

Im vorherigen Artikel habe ich dir schon von meiner Geschichte berichtet, wie es dazukam, dass ich mich selbständig gemacht habe und wie blauäugig ich damals eigentlich war.

Das hat sich in den letzten drei Jahren eindeutig geändert, trotzdem möchte ich dir in diesem Artikel davon berichtet, wie es zu meinem ersten Kunden und dessen Auftrag kam.

Die Anfrage bei Facebook

In einer Gruppe kontaktiere mich jemand und fragte, was ich denn für die Gestaltung von Grafiken für eine Webseite nehmen würde. Eher erschrocken und wenig organisiert, wie ich damals war, traute ich mich nicht so richtig zu einem Stundensatz zu stehen und lies mich runterhandeln.

Aus heutiger Sicht würde ich sagen, dass meine Unsicherheit ausgenutzt wurde und jemand versuchte für günstiges Geld viel zu bekommen.

Ich arbeitete viele Stunden an diesem Auftrag gab viel Schweiß in dieses Projekt und entwickelte mehr als 4 Logos sowie über 5 Grafiken für die neue Webseite des Kunden. Ja, ich recherchierte auch welche anderen Dienstleister es gab und wie diese sich aufstellten.

Leider endete der Auftrag damit, dass ich mich vom Kunden anschreien lassen musste und für viele Stunden Arbeit 400 Euro bekam.

Aber was hatte ich falsch gemacht? Oh, da gab es eine ganze Menge.

Meine Learnings aus diesem ersten Auftrag

  • Kalkuliere deine Ausgaben und halte für dich fest, wie viel Geld du zum Leben brauchst.
  • Setze dir einen Stundensatz und verkaufe dich nicht unter deinem Wert!
  • Mach ein richtiges Angebot und lege fest, was darin enthalten ist.
  • Lass dich mit Respekt behandeln.
  • Sprich mit dem potenziellen Kunden mindestens einmal telefonisch, persönlich oder online und höre auf dein Bauchgefühl, ob die Chemie zwischen euch stimmt.

Ich musste erst durch diesen und viele weitere Aufträge lernen mich durchzusetzen und richtig zu kommunizieren.

Doch wie macht man das eigentlich?
Darüber werde ich im nächsten Artikel berichten.

Alles Liebe für dich, Jacqueline