Im April 2015 fing alles mit einem einfachen Gedanken an: Mich als Grafik- & Webdesignerin selbständig zu machen und durchzustarten.

In den letzten 3 ½ Jahren kamen dann immer wieder neue Ideen, sodass daraus verschiedene Businessprojekte entstanden sind, die mittlerweile eigenständig und unabhängig voneinander sind. Aber hinter all dem stecke ich: Jacqueline Wesling, erfolgreiche Teilzeitunternehmerin, Creative Director, Designerin, Fotografin, Künstlerin, Philosophin, Autorin, Lebensberaterin, Dozentin und vor allem Kreativmuse, Wegbegleiterin und Impulsgeberin.

“Meine Ambition: Das Leben & Business von Menschen
verbessern, verändern und mitgestalten.”

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Wie alles begann …

Den Gedanken mich selbständig zu machen, hatte ich wohl schon sehr früh, als ich meine Ausbildung als Mediengestalterin begann. Schon während meiner Ausbildung überlegte ich mir Namen für mein Unternehmen und der Größte Antrieb war wohl, dass ich Zeit für meine späteren Kinder haben möchte.

Doch es blieb lange bei dem „Irgendwann“. Meine Mutter machte sich während meiner Ausbildung mit einer Tagespflege selbständig und schaffte es fast vier Jahre lang durchzuhalten. Dann kam der Wendepunkt und ich musste mit ansehen, wie in kürzester Zeit, alles was sie sich mühsam erarbeitet hatte den Bach runterging. Plötzlich war sie nicht mehr die Unternehmerin mit Angestellten, sondern selbst wieder angestellt.

 

Ein Schlag für mich und der machte mir große Angst. Das hatte ich als Jugendliche nie bedacht, dass es auch Fehlschläge geben könnte…

Mein Leben stellte sich damit komplett auf den Kopf, meine Ausbildungszeit war fast zu Ende und meinen Traum den Beruf Mediengestalterin zu erlernen, war damit gelebt.

 

Von jetzt auf gleich verließ mich mein damaliger Freund mit dem ich vorgehabt hatte nach der Ausbildung zusammenzuziehen. Meine Mutter hatte ganz andere Sorgen und ja, ich? Ich zog erstmal zu meinen Großeltern und schloss meine Ausbildung erfolgreich ab. Damit fiel ich in ein tiefes Loch. Denn ich hatte keine Ahnung, wie es weitergehen sollte.

Plötzlich musste ich mir die Frage stellen, welche Träume habe ich denn noch? Will ich mich jetzt selbständig machen?

Neben meiner Ausbildung fotografierte ich aus Freude und hatte kleinere Aufträge bei Freunden und Bekannten. Und ich brachte mir WordPress als Contentmanagementsystem bei. Einfach so aus Spaß begann ich mir einen Blog aufzubauen und plötzlich lasen immer mehr Menschen diesen und „Verrückte-Versuchung.com“ war nicht mehr so unbekannt.

 

Selbständigkeit ja oder nein? 

Aus der Angst heraus entschied ich mich dagegen. Gleichzeitig fand ich bei amazon Recherchen eher durch Zufall das Buch „Der 6-Minuten-Coach“ und war vom ersten Augenblick fasziniert. Plötzlich erkannte ich, dass ich es selbst in der Hand habe etwas in meinem Leben zu verändern.

Ich glaub in dieser Zeit war ich so zufrieden mit mir, wie nie zuvor und auch danach. Ich war erfüllt und einfach mit mir im Reinen. Der Wunsch in einer Agentur zu arbeiten tauchte auf und wie durch Zufall konnte ich erst ein Praktikum in einer machen und habe dann fast 1 ½ Jahre dort gearbeitet. Die Allrounderin für Sorgen und Probleme hatte ich manchmal das Gefühl. Denn ich konnte irgendwie von allem etwas, aber irgendwie auch nichts so richtig, war mein Eindruck.

 

Der Wendepunkt in meinem Leben 

Während meiner kleinen Aufträge als Hobby-Fotografin lernte ich 2013 auch meine heutige beste Freundin kennen und zeigte mir ganz neue Facetten von mir selbst. Ich erinnere mich noch an einen Abend, wo sie mir unverblümt sagte, dass ich anders sei. Ich? Anders? Hä?

Sie zeigte mir einen neuen Weg auf, der damit zu tun hatte, dass ich keinesfalls unbegabt war, sondern einfach viel interessiert. Eine Vielbegabte oder auch Scannerin. In mir löste sich ganz tief in mir etwas, was man wohl Befreiung nennen konnte. All die Jahre hatte ich geglaubt blöd zu sein. Nichts zu können. Und dann das.

Es veränderte sehr viel. Denn es gab mir mehr Selbstbewusstsein. Neben meinen Fotoaufträgen begann ich selbst zu modeln und einfach auszuprobieren, wonach mir war.

Es war eine tolle und spannende Erfahrung. Ich lernte, dass einfach machen manchmal besser ist, als über etwas nachzudenken und es nie zu machen.

Zumal ich schon sehr früh lernen musste, dass das Leben sehr kurz sein kann, wenn man nicht das tut, was man liebt.

Immer mehr ärgerte ich mich mittlerweile über Kleinigkeiten in meiner Anstellung, weil ich einfach nicht das tun konnte, was ich wollte: Mein eigenes Ding machen.

Ich las unendlich viele Blogs zum Thema Berufung, Online-Marketing, Freiheit und fragte mich immer mehr, will ich das noch so? Eine Kollegin von mir war schon 10 Jahre in dem Unternehmen und auf die Frage „Will ich das die nächsten 10 Jahre machen?“ War meine Antwort innerlich „Nein.“

Kurzerhand entschied ich mich etwas Grundlegendes zu ändern…

 

Der Start in ein neues Leben

Es war Anfang Januar 2015 als ich mich darauf vorbereitete mein erstes Unternehmen zu gründen. Es war eine aufregende und spannende Zeit, die ich wohl nie vergessen werde.

Plötzlich stand ich jeden Morgen voller Freude auf und war voller Tatendrang. Ich hatte ja vieles gelesen, aber darüber, wie ich Kunden gewinnen konnte natürlich nicht.

So musste ich auf sehr harte Weise auf dem Boden der Realität ankommen. Ich hatte zwar die größte Freiheit, die man sich vorstellen konnte, aber wie ich nun mein Leben finanziere, ähm ja. Keine Ahnung. Die ersten Monate hielt mich der Gründerzuschuss über Wasser und so nach und nach traute ich mich auch mit anderen fremden Menschen in Kontakt zu kommen.

Die Selbständigkeit war und ist für mich eine der größten Erfahrungen für mich als Mensch, als auch als Unternehmerin, denn ich lerne täglich Neues dazu.

 “Hinfallen, aufstehen, weitergehen, trifft es immer wieder ganz gut.”

Ich war plötzlich mit ganz anderen Aufgaben konfrontiert, musste mich selbst organisieren lernen und motivieren. Plötzlich sagte mir niemand mehr, was zu tun ist und wann. Witzigerweise brauche ich das auch nicht, denn ich schaffe es auch so, dass ich Aufträge abarbeite und neue akquiriere. In meinem eigenen Tempo.

Und ja es gab auch Zeiten, wo das Geld sehr eng war. Ich hatte manchmal keine Ahnung, wie es weitergehen sollte…

Dennoch war da in mir ein Vertrauen, dass sagte: „Du schaffst das schon irgendwie.“

Mit meinem Blog „Designen lernen“ erreichte ich bis zu 500 Besucher im Monat. Hatte fast 450 Newsletterabonnenten und viele Menschen, die meine Arbeit unterstützten, doch irgendwie fühlte sich etwas in mir nicht mehr stimmig an…

 

Aufgeben oder Neues wagen?

2016 stellte sich noch mal mein Leben komplett auf den Kopf. Ich war wohl an einem neuen Tiefpunkt angelangt, denn obwohl mein Business in dem Jahr sehr gut lief, konnte ich immer noch nicht davon leben. Daher stellte sich mir die Frage, wie sollte es weitergehen?

Mein jetziger Freund trat in mein Leben und stellte mich vor die Wahl. Ich suchte mir einen Teilzeitjob in einer kleinen Agentur und hielt genau 3 Monate durch. Die Erfahrung, die ich dort allerdings machte war, dass ich durchaus beides hinbekomme: Selbständigkeit UND Anstellung und ich dabei noch viel fokussierter arbeiten kann. Außerdem bin ich finanziell abgesichert und muss mir über das liebe Geld keine Sorgen mehr machen.

Ganz nebenbei absolvierte ich an den Wochenenden von Dezember 2016 bis Februar 2017 noch eine Weiterbildung als spirituelle Lebensberaterin und durfte sehr viel über mich, das Leben und meine Mitmenschen lernen.

Schon von klein auf malte ich gerne, fand das Gemalte aber dann scheiße, dass ich es häufig wegschmiss. Durch die Weiterbildung folgte ich mehr meiner Intuition und verspürte den Wunsch mit Aquarellfarben, Pinsel und Leinwände zu kaufen und legte einfach los.

 

Ein neuer Weg zu einem neuen Ich

Es entstanden wie von selbst Bilder, wo ich hinterher dachte, dass ich die nie im Leben selbst gemalt hatte. Ich war total fasziniert. Neben der Acrylmalerei kam auch noch Aquarellmalerei hinzu und durch ein Onlinevideokurs entstand meine erste charakterisierte Eule „Luna“.

In mir wuchs der Wunsch mehr mit Menschen zu arbeiten und als ab Mitte Juni 2017 kam noch wusste, wie ich sowohl mein Leben, als auch mein Business finanzieren sollte, geschah das Wunder. Ich fand einen 450-Euro-Job als Haushaltshilfe und lernte ganz neue Seiten an mir kennen. Ja, ich wuchs über mich hinaus.

Ganz nebenbei entwickelte sich mein erstes Malbuch für Frauen, worauf ich auch noch heute sehr stolz bin.

Neben meiner Arbeit als Webdesignerin, Grafikerin und Fotografin entstand plötzlich ein ganz neuer Zweig und eine eigenständige Webseite „Seelenzauber Design“.

Der Wunsch eigene Produkte zu kreieren wurde immer stärker, sodass ich meine Eulenbilder plötzlich auf Postkarten, Postern und schließlich auch auf Kleidung wieder fand.

Und ich nicht mehr nur die Selbständige war, sondern plötzlich auch Künstlerin und Unternehmerin.

 

 

 

Der Weg entwickelte sich so weiter, dass ich mich nebenbei auch noch in einen ganz neuen Berufszweig einarbeitete und als Schulbegleitung vormittags arbeitete und nachmittags meine Kundenaufträge abarbeitete, Produkte kreierte und immer mehr machte. Eine tolle Zeit in der ich sehr viel lernen durfte.

 

Dabei vergaß ich allerdings immer mehr für mich zu sorgen und landete Ende 2018 an einem neuen Tiefpunkt. Machte das alles überhaupt noch einen Sinn? Wo wollte ich eigentlich hin?

 

All meine Erfahrungen haben mich dahin gebracht, dass ich heute eine Person Brand bin und in verschiedenen Projekten und Business (mit)wirke.

 

Einen Auszug siehst du hier.